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Ein weiterer Schultag...

In dieser Nacht träumte ich nichts, ich schlief nun wieder ruhiger und besser. Als ich in den Spiegel schaute merkte ich, dass meine Augenringe nach und nach weggingen. Ich musste mich beeilen, ich war schon spät dran, so föhnte ich nicht meine Haare und ließ das Fenster bei der Autofahrt auf, damit meine Haare trockneten. Als Minna uns wenige Minuten später an der Schule raus ließ, sah ich Maries traurige Blicke. "Du willst nicht auf diese Schule, oder?" Marie schüttelte den Kopf. "Die Kinder hier sind doof. Die haben mich nur nach Mama und Papa gefragt." Ich verstand sie, sprach ihr aber Mut zu. "Der Tag ist das, was du daraus machst. Das hat doch immer Mama gesagt. Viel Spaß." Rief ich ihr noch hinterher, dann war sie mit einem Strom Drittklässlern in der Klasse verschwunden. Ich suchte meine Klasse, fand sie schnell und kam noch rechtzeitig. Die Klasse war schon halb voll, mir fiel direkt ein hübsches Mädchen auf meinem Platz auf. Till unterhielt sich grade angeregt mit ihr. "Hey." Sagte ich unsicher. Till grinste mich an. "Hi Alice." Dann redete er wieder mit dem Mädchen. Sie hatte lange, glatte braune Haare und eine tolle Figur. "Till, willst du mich nicht vorstellen?" Das Mädchen grinste frech. "Ach klar, Alice, dass ist Nina, meine Schwester. Zwillingsschwester. Nina, dass ist Alice, sie ist gestern neu zu uns gekommen." Zwillingsschwester? Davon hatte er gar nichts gesagt! Obwohl, ein wenig sahen sie sich schon ähnlich. Nina musterte mich von oben bis unten, das war mir etwas unangenehm. "Warum wechselst du mitten im Schuljahr?" Fragte sie bloß. "Ich bin umgezogen." "Ach so, wieso denn? Hat dein Vater ein Jobangebot bekommen?" Sie lachte, als hätte sie einen Witz gemacht. "Ähm nein, ich..." Alle verstummten, Herr Lupos betrat den Raum. Nina setzte sich auf einen leeren Platz in der letzten Reihe und ich ließ mich auf meinen Stuhl fallen. Während der Stunde musterte ich immer wieder Till und fragte mich, was ich noch nicht von ihm wusste. Klar, wir kannten uns nicht mal 24 Stunden, aber... Es klingelte. Wir stürmten aus der Klasse, wie automatisch ging ich Till hinterher. Wir setzten uns wieder auf die Wiese. "Kommt Nina noch?" "Haha denkst du, sie gibt sich in aller Öffentlichkeit mit mir ab?" Ich runzelte die Stirn. "Wie meinst du das?" "Sie hängt bei ihren Lesterschwestern ab." "Aber eben war sie doch total nett zu dir!" "Ach, die wollte nur abschreiben. Aber ist okay, ich mag sie auch nicht sonderlich." "Wie kannst du so was sagen? Sie ist deine Schwester!" Till schüttelte nur den Kopf. "Musst du nicht verstehen. Also, hast du Lust, heute Abend was zu unternehmen?" Ich wunderte mich zwar, über diese abrupte Gesprächswendung, freute mich aber über die Einladung. "Klar, gerne. Was wollen wir machen?" Er grinste. "Unten am See ist ne Party. Irgendein Typ mit dem Nina mal was hatte hat Geburtstag. Sie ist eingeladen und darf Freunde mitnehmen, also..." Er grinste mich an. "Ich hol dich um 8 Uhr ab, ja?" Ich nickte und gab ihm meine Adresse. Es klingelte und wir gingen zur Klasse. Wir hatten Englisch, dann Pause und Doppelstunde Sport. In der Umkleide merkte ich, was Nina wirklich für eine Zicke war. Sie lästerte lautstark mit ihren Anhängern über irgendein Mädchen, dass wahrscheinlich die neue Freundin irgendeines Typen war. Sie beleidigte die Lehrer als Schlampen und Zuhälter. Ich schüttelte den Kopf über so viel Dummheit und zog mich so schnell um. Dann hatten wir frei. Ich ging schnell zum Auto, Marie saß wieder drinnen, diesmal zum Glück ohne Tränen im Gesicht. Wir fuhren nach Hause und aßen was, dann fragte ich Minna, ob ich auch die Party durfte. Sie freute sich nur, dass ich schon irgendwo eingeladen wurde und sagte ja. Sie gab mir sogar Geld für ein Kleid. Zusammen fuhren wir in die Stadt und bummelten durch ein paar Läden, dann fanden wir in irgendeinem Outlet ein schönes kurzes Kleid.

18.9.12 19:09

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